Kognitives Modell der Depression nach Beck

Aaron T. Beck postuliert in seinem kognitionstheoretischen Modell, auch kognitives Modell der Depression genannt, dass Depressionen auf negativen Denkschemata beruhen.


Kognitives Modell: Grundannahmen

Die Grundannahmen des Kognitiven Modells sind:

Dabei kann es zu einem Teufelskreis zwischen den belastenden automatischen Gedanken und den depressiv betonten Affekten kommen. Negative Gedanken in Bezug auf die eigene Person und die Umwelt können im realen Leben zu andauernden Enttäuschungen und Ablehnungen führen. Auch nehmen die Betroffenen negative Erlebnisse häufig verstärkt wahr, parallel ist ihre Wahrnehmung von positiven oder neutralen Situationen eingeschränkt. Die Betroffenen wenden sich zunehmend sogenannten schemakongruenten Inhalten zu, die ihrem (angenommenen) Bild von sich und der Umwelt entsprechen.

Kognitive Therapie

Das Kognitive Modell von A.T. Beck war eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Kognitiven Therapie, aus der heraus im weiteren Verlauf die so genannte Kognitive Verhaltenstherapie (auch Kognitiv-behaviorale Therapie genannt) entwickelt wurde.

Weiterlesen:
   • Kognitive Verhaltenstherapie

Ziel kognitiver Therapie

Als Ziel der kognitiven Therapie ergibt sich nach diesem Modell die Veränderung von dysfunktionalen Kognitionen (Gedanken und Einstellungen). Diese soll u.a. erreicht werden durch: