Depressive Störungen: Komorbidität

Depressive Störungen haben eine hohe Komorbidität, insbesondere mit Angststörungen, Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Zwangsstörungen und Substanzabusus (vgl. Rush 2005).

Insgesamt leiden bis zu 50% aller depressiv Erkrankten parallel unter Angst- oder Panikstörungen. Dabei lässt sich häufig nicht mehr feststellen, ob die Depression oder die Angst als erstes bestand. Das Vorliegen einer komorbiden Erkrankung ist häufig mit einer schlechteren Remissionsrate verbunden (vgl. Rush 2008).