Depressive Störungen:
Verstärkungstheoretisches Modell nach Lewinsohn

(Verstärker-Verlust-Modell)

Das Verstärkungstheoretische Modell nach Lewinsohn, auch Verstärker-Verlust-Modell bzw. Verstärker-Verlust-Theorie genannt, versucht die Entstehung von Depressionen über einen Verstärkerverlust bzw. über die Rate an verhaltenskontingenter positiver Verstärkung zu erklären.

Das Modell postuliert, dass:

Daraus entwickelt Lewinsohn die Hypothese, dass die Förderung von Aktivitäten und der Aufbau sozialer Aktivitäten Bestandteil der Depressionsbehandlung sein soll.

Die Therapieziele sollen deswegen nach diesem Modell “verhaltensübend” sein. Der Betroffene soll mehr positive, reaktionskontingente Verstärker erfahren, indem