“Männer weinen nicht:
Depression bei Männern!”

von von Constanze Löffler, Beate Wagner
und Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf

1. Auflage 2012,  304 Seiten, ISBN: 978-3442173204, ca. 8,99

Depressionen gehören bei Männern neben dem Alkoholmißbrauch zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Bei sehr vielen Männern macht sich die Depression dabei zunächst nicht durch Traurigkeit oder ähnliches bemerkbar - sondern durch Aggressivität, Reizbarkeit oder Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung, sowie durch immer stärker werdende Versuche, das eigene Gleichgewicht durch zum Beispiel hohe Arbeitsleistung, extreme sportliche Leistungen - oder auch durch Alkoholkonsum - wieder herzustellen.

Männer weinen nicht

Mit “Männer weinen nicht: Depression bei Männern” haben Constanze Löffler, Beate Wagner und Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf jetzt ein Sachbuch vorgelegt, dass durch seine klare Sprache, seinen großen Informationsgehalt und insbesondere die große Offenheit im Umgang mit dem Thema Männer-Depression imponiert.

Das Buch richtet sich einerseits an Betroffene und Angehörige, kann aber auch Ärzten und Therapeuten zum besseren Verständnis der männerspezifischen Aspekte der Depression empfohlen werden.

Buchrückseite:

“Immer mehr Männer leiden unter Depressionen, doch die Krankheit wird häufig verdrängt oder von Ärzten nicht erkannt. Denn Männer leiden anders: Sie stürzen sich in die Arbeit, flüchten in den Alkohol oder sind ständig gereizt. Constanze Löffler und Beate Wagner erklären, welche Anzeichen auf die Krankheit hindeuten, was die beste Therapie ist und wie man Betroffene unterstützt. Mit konkreten Fallbeispielen und zahlreichen Expertentipps zeigen sie, dass es einen Weg aus der Depression gibt.”

Aus dem Inhalt:

“Nicht genug damit, dass Depressionen bei Männern aufgrund der unterschiedlichen Anzeichen häufig übersehen werden. Zusätzlich sind Männer echte Gesundheitsmuffel - und bringen lieber ihr Auto zum TÜV, als sich vom Doktor durchchecken zu lassen. Selbst bei offensichtlichen Beschwerden zögern sie den Gang zum Arzt hinaus. Selbst wenn es ihnen psychisch richtig schlecht geht oder sie Suizidgedanken quälen, ‘therapieren’ sich Männer lieber im Selbstversuch mit Alkohol, sozialer Isolation oder Extremsport. (...)” (S. 39)

“Wer sich die Zeit nimmt und sich einmal selbst beobachtet, wird schnell bemerken: Häufig sind wir mit unseren Gedanken bei Situationen in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Und kreisen dadurch oft in einer negativen Gedankenwelt (...). Der lebendige und gesunde Kontakt zum Hier und Jetzt geht dabei verloren. In der schnelllebigen Welt von heute ist der einzelne Moment nichts mehr wert. Keine Sekunde bleibt ungenutzt. Wir checken die neuesten Nachrichten zeitgleich zum Frühstück, beantworten E-Mails und chatten im selben Moment (...). Achtsam handeln heißt genau das Gegenteil: sich voll und ganz dem zuwenden, was man gerade macht oder was gerade passiert, ohne die Geschehnisse oder Gedanken zu bewerten. (...)” (S. 187)

Gesamteindruck:

Unsere Bewertung: Sehr gut! Wir können das Buch sowohl allen Männern mit Depressionen und deren Angehörigen sowie auch den medizinischen Fachkräften empfehlen. Es hilft dabei, das komplexe Phänomen “Depression bei Männern” besser zu verstehen und Wege aus dem Gefühls-Chaos zu finden.

eBook

“Depressionen bewältigen” ist auch als eBook erhältlich.

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