Panikstörung: Kognitive Verhaltenstherapie

In der Therapie der Panikstörung werden vorrangig Verfahren aus dem Bereich der Kognitiv-behavioralen Therapie, auch Kognitive Verhaltenstherapie genannt, eingesetzt.

Psychoedukation

Zu Beginn der Behandlung ist es wichtig, den Betroffenen ein adäquates Krankheitsmodell zu vermitteln und sie u.a. auch über die Zusammenhänge zwischen körperlichen Symptomen, kognitiver Bewertung und Angsterleben sowie über die Therapiemöglichkeiten der Panikstörung aufzuklären.


Expositionstherapie

In der Therapie der Panikstörung gilt die so genannte Exposition mit Reaktionsmanagement als Mittel der Wahl. In den Fällen, in denen keine äußeren Situationen als Angstauslöser gefunden werden können, kann es sinnvoll sein, körperliche Symptome wie Schwindel, Schwitzen und Herzrasen durch spezielle Übungen zu provozieren, um dann die daraufhin auftretenden Ängste exponieren zu können. Weitere Informationen zur Expositionsbehandlung finden Sie im Kapitel Expositionstherapie.

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Reattribution der körperlichen Symptome

Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn die Betroffen zusammen mit ihren Therapeuten eine sogenannte Reattribution der körperlichen Symptome erarbeiten indem sie z.B. die gedankliche Interpretation der angstbesetzten Körpersymptome kritisch hinterfragen und alternative Erklärungsmodelle für die körperlichen Symptome entwickeln.