Soziale Phobie: Epidemiologie

Die Soziale Phobie kann in der ärztlichen Praxis leider häufig übersehen werden, da viele Betroffene gerade aus ihren sozialen Ängsten heraus nicht über ihre Symptome sprechen oder diese bagatellisieren. Die Lebenszeitprävalenz der Sozialen Phobie wird in der Allgemeinbevölkerung auf 10-15% geschätzt mit einer Punktprävalenz von ca. 2-8%.

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Die Soziale Phobie beginnt meist bereits im Kindes- und Jugendalter. Das Erstauftreten der generalisierten Form liegt im Durchschnitt im Alter von ca. 13 Jahren, der nicht generalisierten Form bei ca. 22 Jahren.

Es besteht ein Geschlechterunterschied in der Auftretenshäufigkeit, Frauen sind insgesamt ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer.