Klinische Psychologie
und Psychotherapie

Klinische Psychologie und Psychotherapie

Soziale Phobie: Pharmakotherapie

In der medikamentösen Behandlung der Sozialen Phobie werden vorrangig angstlösende Medikamente bzw. Antidepressiva eingesetzt, wie z.B. die so genannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sowie die Selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmenhemmer (SSNRI).

Auch bestimmte Atypische Antidepressiva, wie z.B. Mirtazapin und  Bupropion, scheinen einen positiven Effekt in der Behandlung der Sozialen Phobie zu haben.

Weitere Medikamente, die in der Therapie der Sozialen Phobie eingesetzt werden, sind z.B. Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer).

Der Einsatz von Benzodiazepinen wie z.B. Alprazolam oder Clonazepam ist umstritten.

© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze
Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com
 

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)

In den bisher durchgeführten Studien zeigten die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Escitalopram, Paroxetin, Sertralin und Fluvoxamin positive Effekte in der Behandlung der Sozialen Phobie.

Weiterlesen: Soziale Phobie: SSRI

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Selektive Serotonin-Noradrenalin-
Wiederaufnahmehemmer (SSNRI)

Die Selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Venlafaxin und Duloxetin scheinen ebenfalls einen positiven Effekt in der Behandlung der Sozialen Phobie zu haben.

Weiterlesen: Soziale Phobie: SSNRI

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MAO-Hemmer

Die MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) gehörten zu den ersten Medikamenten, die erfolgreich in der Behandlung der Sozialen Phobie eingesetzt wurden.

Ihr Einsatz wurde jedoch zunächst dadurch beschränkt, dass die früheren MAO-Hemmer zu verschiedenen Nebenwirkungen führten und bestimmte Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme erforderlich waren.

Die MAO-Hemmer werden deswegen heute zumeist nicht mehr als Mittel der ersten Wahl eingesetzt.

Weiterlesen: Soziale Phobie: MAO-Hemmer

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Benzodiazepine

Der Einsatz von Benzodiazepinen in der Behandlung der Sozialen Phobie wird kritisch beurteilt. Die Benzodiazepine können anfangs zunächst eine deutliche Erleichterung bringen, im Verlauf besteht dann aber ein hohes Riskio der Gewöhnung und des Missbrauchs.

 

Für weitere Informationen zu den oben beschriebenen Medikamenten beachten Sie bitte unbedingt die aktuellen Informationen der Hersteller sowie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der oben aufgeführten Informationen kann keine Haftung übernommen werden.

Bitte beachten Sie auch unsere Rechtlichen Hinweise sowie die
Hinweise zum Umgang mit medizinischen Informationen!

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Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com

 

Zum Weiterlesen...

 

“Kompendium der
Psychiatrischen Pharmakotherapie”
 

Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie

Seit der ersten Auflage gehört das “Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie” von Otto Benkert et al. zu den Standardwerken, wenn es um Psychopharmaka und die Pharmakotherapie psychischer Störungen geht. Die regelmäßigen Aktualisierungen tragen dazu bei, dass dieses Buch auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung ist. Sowohl für Studierende der Medizin und Psychologie als auch für alle, die beruflich in den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie tätig sind, können wir das “Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie” uneingeschränkt empfehlen.
 

Weiterlesen:
”Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie” - Buchrezension

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Literatur

Soziale Phobie: Fachbücher
 

American Psychiatric Association (2013). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5). Arlington: American Psychiatric Publishing.
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Pharmakotherapie: Fachbücher
 

Benkert O, Hippius H, Gründer G, Heiser P, Hiemke C et al. (2012): Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. 9. Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer.
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Gründer G, Benkert O (2012): Handbuch der Psychopharmakotherapie. 2. Auflage. Berlin, Heidleberg: Springer.
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Riederer P, Laux G (2010): Grundlagen der Neuro-Psychopharmakologie. Berlin, Heidelberg: Springer.
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Soziale Phobie: Leitlinien
 

Bandelow B, Wiltink J, Alpers GW, Benecke C, Deckert J et al. (2014): Deutsche S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen.
Online-Version >>

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (Hrsg.) (2000). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen. In: Dengler W, Selbmann HK (Hrsg.). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen. Steinkopff-/Springer-Verlag.

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Hrsg.) (2007). Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter. 3. Auflage. Deutscher Ärzte-Verlag.

 


© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze
Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com
 

 




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Letzte Aktualisierung: Freitag, 25. März 2016
 

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