Klinische Psychologie
und Psychotherapie

Klinische Psychologie und Psychotherapie

Soziale Phobie: Prävalenz

Die Daten zur Prävalenz der Sozialen Phobie lassen sich nur schwer erheben, da viele Erkrankte eben aufgrund dieser sozialen Ängste den Kontakt zu Ärzten oder Therapeuten vermeiden, so dass das Krankheitsbild z.B. in der statistischen Erhebung von Arztbesuchen oder Klinikaufenthalten eher unterrepräsentiert ist.
 

Prävalenz: Erwachsene

12-Monats-Prävalenz

Die 12-Monats-Prävalenz der Sozialen Phobie für Erwachsene wird auf ca. 2-8% geschätzt

Kessler et al. fanden für die USA eine 12-Monats-Prävalenz von 6,8% in der erwachsenen Bevölkerung. Von diesen Erkrankten litten ca. 30% unter ausgeprägten Angstsymptomen,  entsprechend ca. 2% der Gesamtbevölkerung (vgl. Kessler 2005b).

Lebenszeitprävalenz

Die Lebenszeitprävalenz der Sozialen Phobie wird auf ca. 10-15% geschätzt.

Für die erwachsene Bevölkerung der USA fanden Kessler et al. eine Lebenszeitprävalenz der Sozialen Phobie von 12,1% (vgl. Kessler 2005a).

© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze
Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com
 

 

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“Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen”
 

Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen

Mit “Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen: Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl” haben Friederike Potreck-Rose und Gitta Jacob ein umfassendes, praxisorientiertes Fachbuch zum Thema Selbstwert vorgelegt. Neben theoretischen Aspekten werde praxisnahe Übungen aus dem Bereich der Achtsamkeitsbasierten Therapie, “Übungen zum Inneren Kritiker”, Übungen zur Selbstfürsorge und zur Selbstakzeptanz, Übungen zur Selbstregulation uvm. ausführlich vorgestellt.
 

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Literatur

Kessler RC, Berglund PA, Demler O, Jin R, Walters EE (2005). Lifetime prevalence and age-of-onset distributions of DSM-IV disorders in the National Comorbidity Survey Replication (NCS-R). Archives of General Psychiatry. 62(6):593-602.

Kessler RC, Chiu WT, Demler O, Walters EE (2005). Prevalence, severity, and comorbidity of twelve-month DSM-IV disorders in the National Comorbidity Survey Replication (NCS-R). Archives of General Psychiatry 62(6): 617-27.

 


© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze
Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com
 

 




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Letzte Aktualisierung: Freitag, 25. März 2016
 

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