Zwangsspektrumsstörungen

Neben den Zwangsstörungen gibt es verschiedenen andere Erkrankungen, bei denen die Betroffenen unter einem hohen inneren Druck leiden, bestimmte Verhaltensweisen immer wieder wiederholen zu müssen. Diese Erkrankungen werden unter dem Oberbegriff Zwangsspektrumsstörungen, auch Zwangsspektrumstörungen genannt, zusammengefasst.

Zu den Zwangsspektrumstörungen zählen bestimmte Erkrankungen mit Störung der Impulskontrolle, wie zum Beispiel die Trichotillomanie oder die Kleptomanie, bestimmte neurologische Erkrankungen, wie zum Beispiel das Tourette-Syndrom, sowie Erkrankungen mit andauernder Beschäftigung mit dem eigenen Körperbild bzw. Krankheiten, wie zum Beispiel die Hypochondrische Störung. Auch für die Anorexia nervosa wird von einigen Autoren eine Nähe zu den Zwangsspektrumsstörungen angenommen.

Zwangsspektrumsstörungen: Übersicht

Neben den Zwangsstörungen werden unter anderem die folgenden Störungsbilder zu den Zwangsspektrumsstörungen gezählt:

Impulskontrollstörungen bzw. Verhaltenssüchte

wie z.B.:

Bestimmte neurologische Erkrankungen

wie z.B.:

Erkrankungen mit ständiger Beschäftigung mit dem eigenen Körper und/oder mit Krankheiten

Erkrankungen, die mit einer ständigen Beschäftigung mit dem eigenen körperlichen Erscheinungsbild und/oder mit Krankheiten einhergehen, wie z.B. die:

Einige Autoren zählen auch die Essstörungen, wie zum Beispiel die Anorexia nervosa und die Bulimia nervosa, zu den Zwangsspektrumsstörungen.

Zwangsspektrumsstörungen
Tab.1: Zwangsspektrumsstörungen